Pahren Agrar Kooperation
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Weizenernte 2014 4565 kDie Vegetationsperiode 2014 ist bereits seit Anfang des Jahres durch extreme Witterungsbedingungen gekennzeichnet. Nach einem schnee- und niederschlagsarmen Winter ging die Landwirtschaft mit einem enormen Wasserdefizit in den Frühling. Eine anhaltende Schönwetterperiode sorgte für einen guten Start in die Vegetationszeit. Somit waren gute Bedingungen für die Aussaat gegeben. Die warmen Durchschnittstemperaturen und hohen Frühlingswerte ließen die Vegetation teilweise allgemein bis zu 3 Wochen früher beginnen. Aufgrund des Wassermangels war jedoch der Aufgang der neuen Saat erschwert.

Dann folgte eine kühle und feuchte Wetterperiode, die der Bauernweisheit „Ist der Mai kühl und nass, füllt er des Bauern Scheun‘ und Fass“, alle Ehre machte. So waren bei den meisten Grünschnittfutterkulturen enorme Massenzuwüchse zu verzeichnen und es wurden sehr gute Erträge erzielt. Die günstigen Witterungsbedingungen – hohe Temperaturen und eine ausreichende Wasserversorgung - wirkten sich auch günstig auf die Getreidebestände aus. Nur noch minimal verfrüht konnte die Ernte der Druschfrüchte Anfang Juli erfolgen. Leider begannen sich im Laufe dieses Monats auch die Extremwettersituationen zu häufen. Nach dem die Ernte zügig begonnen werden konnte, kam sie ab Mitte des Monats immer mehr ins Stocken. Heiße Tagestemperaturen sorgten vielerorts auch für unwetterartige Gewitterniederschläge. So waren am Standort Pahren am 27.07.2014 im Zuge einer Gewitterfront 46 mm Niederschlag innerhalb von einer Stunde zu verzeichnen, was ca. 61 % der normalen durchschnittlichen Monatsniederschlagsmenge entspricht.

Strohernte 2014 4437 kNoch während des Feldtages in der Versuchsstation Burkersdorf am 04.07.2014 war ein Feuchtigkeitsdefizit von 137 mm zum langjährigen Mittel zu konstatieren. Zum Monatsende hatte sich die Situation gedreht und in der Messstation Burkersdorf summierten sich die Niederschlagmengen auf 147,6 mm. Damit wies der Monat Juli einen Feuchtigkeitsüberschuss von 243 % zum langjährigen Monatsmittel auf. Diese hohen Niederschlagsmengen wirkten sich zwar positiv auf den Grundwasserspiegel und auf noch aktive Kulturen aus, für Raps und Getreide kamen sie jedoch meistens zu spät. Darüber hinaus fielen die Wassermassen in sehr kurzer Zeit an, so dass ein Großteil des Wasserangebotes oberflächlich abfloss und somit pflanzenphysiologisch nicht verwertbar war.

Die Tagestemperaturen waren weiterhin sehr hoch, häufige Niederschläge verhinderten jedoch eine Fortsetzung der Druscharbeiten. Und wenn zwischen zwei Niederschlagsgebieten die Mähdrescher wieder zum Einsatz kamen, konnten die Druschfrüchte oftmals nur mit erhöhten Feuchtigkeitswerten geerntet werden, so dass in diesem Jahr das Getreide in vielen Fällen nachgetrocknet werden musste.

Trotz all der schwierigen Bedingungen ist mit einer guten bis sehr guten Ernte zu rechnen. Leider wird die Freude der Landwirte über eine reichhaltige Ernte meistens durch die Ökonomie getrübt. Hohe Erntemengen sorgen zwangsläufig dafür, dass die Aufkaufspreise unter Druck geraten. Gut beraten ist der Landwirt, der sein Erntegut zwischenlagern und dann zu gegebener Zeit in Verkehr bringen kann.

Gerade Zeiten mit extremen Witterungsperioden verlangen von den Landwirten ein hohes Maß an fachliches Können. Dank der fleißigen Mitarbeiter der Kooperation, die auch an den Wochenenden vollen Einsatz zeigten, konnte bisher eine gute Ernte eingefahren werden.

Pahren, 07.08.2014



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