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Schadstoffemissionen - Bilanzierung - Reduktionsstrategien

Wir wissen, dass wir in der Landwirtschaft dazu beitragen, klimawirksame Schadstoffe an die Umwelt abzugeben. Wir nutzen daher Strategien, dieses Problem lösen zu helfen.

Kohlendioxid

Ein wichtiges Ziel unseres Unternehmens ist, eine größtmögliche Menge Kohlenstoffdioxid in Form von Biomasse zu binden und als erstrangige Umweltleistung in Form von stofflich gebundener Sonnenenergie für die Ernährung, für die Strom- und Wärmeerzeugung oder für die stoffliche Nutzung in anderen Bereichen der Gesellschaft zur Verfügung zu stellen. Wir haben 2011 5.778.650 kWh Strom aus Bioenergie und Photovoltaik bei der Thüringer Energie AG eingespeist und 3.473.530 kWh thermische Bioenergie erzeugt.

Die Kohlenstoffdioxid-Bilanz betrachtet die direkt und indirekt entstehenden Kohlenstoffdioxid-Emissionen (z. B. Nutzung von zugekauftem Mineraldünger, Diesel, Brennstoffen und Futter) des untersuchten Systems im Vergleich zu der im System gebundenen Kohlenstoffdioxid-Menge. Wir streben eine positive Kohlenstoffdioxid-Bilanz an.

Methan und Lachgas

CO2-Verursacher 01
Treibhausgas-Verursacher                Quelle: IPCC 2007

Die Anwendung von mineralischem Stickstoffdünger und Wirtschaftsdünger (Festmist, Jauche, Gülle) sowie die Tierhaltung sind Emissionsquellen klimawirksamer Gase aus der Landwirtschaft. So entsteht das klimawirksame Spurengas Methan im Verdauungstrakt (Pansen) der Wiederkäuer (Rinder und Schafe) und durch die Lagerung und Verwendung von Wirtschaftsdüngern.
Der Wirtschaftsdünger und Stickstoffdünger sind gleichzeitig Quelle des klimawirksamen Lachgases und seiner Vorläufersubstanzen (Stickoxyde und Stickstoff). Mit unserem Dünger-Management verfolgen wir eine optimale Ausnutzung der stickstoffhaltigen Nährstoffe sowohl aus Kostengründen als auch um klimawirksames Lachgas zu reduzieren. Bei der Gülle vermeiden wir Emissionsverluste durch ausreichend geschlossene Lagerkapazitäten schon aus dem Grunde, weil wir sie als Grundstoff zur Methanproduktion (Biogas) nutzen und damit dem Energiekreislauf zuführen.
Die Gülle aus dem Stall wird direkt in geschlossene Lagerbehälter zur Zwischenlagerung abgeführt, um Verluste zu vermeiden. Klimawirksame Gase stammen nicht nur von organischen Düngemitteln, sondern auch aus mineralischen Strickstoffdüngern. Durch eine ständig optimierte und kontrollierte Anwendung von mineralischen Stickstoffdüngern (KUL), z. B. durch die Bedarfsermittlung über Blattanalysen, versuchen wir nur so viel zu düngen wie unbedingt erforderlich ist. Versickerung und Abfluss des Stickstoffs sowie ein zu hoher Stickstoffüberschuss im Boden, wird damit nahezu vollständig vermieden.


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Links:

Die Landwirtschaft trägt mit dazu bei klimarelevante Gase in die Umwelt zu entlassen

www.umweltbundesamt.de

weiterführende Links:

www.umweltbundesamt.at

 

Zukunftsstiftung Landwirtschaft
Weltagrarbericht
www.weltagrarbericht.de

 

Pahren Agrar Kooperation   Pahren: Hainweg 11   07937 Zeulenroda
Tel.: +49 (0) 36628 / 698-0   Fax: +49 (0) 36628 / 69817   E-Mail: info@pahren-agrar.de